5. Januar 2010

Rauhnachtlegung mit Tarotkarten


Der Jahreswechsel macht ja immer neugierig auf das, was im neuen Jahr auf uns zu kommt, stimmt's?

Orakel gibt es jede Menge, das bekannteste ist wohl das Blei gießen in der Silvesternacht. Ich selbst bin nicht so ein Fan von Blei gießen... ich mach zwar mit, wenn alle es tun, aber was bitte soll ich mir unter diesem Gebilde vorstellen? Welche Versprechen für 2010 werden mir mit diesem Teil gemacht?

Lieber warte ich auf die Rauhnächte, die zwischen Weihnachten und dem 6. Januar liegen. Da nehme ich meine Tarotkarten und ziehe jeden Abend zwei Karten.

Möchtest du das auch mal probieren und brauchst eine genaue Anleitung? Bitteschön:

Insgesamt sind die Rauhnächte nämlich genau zwölf, und jeder Tag/ jede Nacht steht für einen Monat des kommenden Jahres. Bis heute werden die Tage zwischen den Jahren als Prognose fürs kommende Jahr genutzt - so sehen sich manche Bauern bis heute diese Tage genau an und leiten von ihnen ab, wie das Wetter im kommenden Jahr wird.

Ziehe nun jeden Abend zwei Karten: Dazu musst du vorher deinen Stapel in große und kleine Arkana trennen. Du ziehst also verdeckt erst eine Karte aus den großen Arkana, die dir sagt, welche Tendenz im jeweiligen Monat für dich wichtig wird. Die nächste Karte, die du aus den kleinen Arkana ziehst, sagt dir, was dir dabei helfen bzw. was dich dabei behindern kann. Mach dir am besten eine Liste, in die du alle gezogenen Karten einträgst.

Wenn du dich nicht jeden Abend mit den Karten befassen möchtest, kannst du auch alle Legungen an einem Abend machen.

Ganz einfach, wie du siehst. Mit der Deutung ist es schon schwieriger, da müssen wir aufpassen, dass nicht unsere Wünsche Vater unserer Gedanken werden, sondern dass wir neutral bleiben.

Eine gute Hilfe beim Karten legen ist diese Seite.

Interessant ist es, wenn du am Ende des Jahres nochmal die Liste zur Hand nimmst und das Jahr Revue passieren lässt. Tja, im Nachhinein versteht man halt alles viel besser :o)))

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